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dass Niederschläge einen großen Einfluss auf die verfügbare Kapazität innerhalb des Kanalnetzes haben, vor allem wenn sie mit einer Springflut einhergehen.

ERFASSEN VON INFILTRATION INS ABWASSERNETZ

 

EINLEITUNG

Detectronic wurde von einem britischen Wasserunternehmen beauftragt, die Infiltration und den Zufluss (I&I) in das Kanalnetz zu untersuchen.

Das untersuchte Einzugsgebiet befindet sich an der Küste und unterliegt dem Einfluß der Gezeiten. Von besonderer Bedeutung für den Kunden und ein Schwerpunkt des Projekts war es, den Eintrag von Meerwasser in das Abwassernetz zu lokalisieren.

Detectronic wurde beauftragt, festzustellen, wo Meerwasser aus dem Gezeitenfluss in die Kanalisation gelangt.

AUFGABENSTELLUNG

Identenifizierung und Lokalisierung des Salzwassereintrages innerhalb des Abwasserkanalnetzes.

PLANNUNG & DURCHFÜHRUNG

Durch die schnellen Wasserstandsänderungen aufgrund der Gezeiten, war es nicht möglich, konventionelle Überwachungstechnik zu verwenden. Die schnellen Wasserstandsänderungen durch Gezeiten erforderten den Einsatz von berührungslosen Ultraschall-Pegelsensoren. Auch die wasserdicht verschraubten Schachtdeckel verhinderten den Einsatz von belüfteten Drucksensoren, da hier kein Druckausgleich mit der Umgebung stattfinden kann. Die gewählte Technologie, die schließlich verwendet wurde, war der LIDoTT® Sensor.

Der LIDoTT® Sensor verfügt über eine patentierte Technologie, die Füllstand-, Tiefen- und Temperatur-sensoren in einem kompakten Gerät vereint.

Als solches ist es bestens geeignet, zuverlässig Daten unter normalen und unter Einstaubedingungen zu liefern. Um den konventionellen Oberflächenwasserabfluss indentifizieren zu können wurden zusätzlich Regenschreiber installiert.Der horizontale oder genaue Eintrittspunkt wird dann berechnet, indem die wandernde Scheitelwelle zwischen den vier Überwachungspunkten und die Übergangszeit des Scheitelpunktes, der das Kanalnetz durchläuft, ausgewertet wird.

Die obigen Daten zeigen die verschiedenen Scheitelpunkte und deren zeitliche Verzögerung. Bei einer Fortpflanzungs-geschwindigkeit des Scheitelpunktes von 9.402m/min ist es dann möglich abzuschätzen, wo sich der Eintrittspunkt in das Kanlanetz befindet.

Der LIDoTT® ermöglicht einen nahtlosen Mess- bzw. Datenübergang zwischen Normalzustand und Einstau, so dass der gesamte Einstaubereich abgebildet werden kann.

ERGEBNISSE

Mit Hilfe der Wasserstandsaufzeichnung des LIDoTT® Sensors, der Skalierung der Gezeitenströmung und einem einfachen Timing gegen den Abstandsalgorithmus war es möglich, mit einem ein hohes Maß an Sicherheit, den Ort zu bestimmen, an dem das Meerwasser in das Kanalnetz eindringt.

Als Folge der hohen Reliefenergie im Einzugsgebiets ist der Eintrag von Niederschlagswasser im gesamten Abwassernetz erheblich. Obwohl es nur wenige signifikante Niederschlagsereignisse gegeben hat, kann festgestellt werden, dass Niederschläge einen großen Einfluss auf die verfügbare Kapazität innerhalb des Kanalnetzes haben, vor allem wenn sie mit einer Springflut einhergehen.




MMS C023 – Seawater infiltration case study – German

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